11.06.2018

Austausch mit Polen: Gegenbesuch in Deutschland

03.06.18

Nach dem Besuch in Graudenz im Oktober 2017, kamen 12 polnische Schüler vom 3.6. bis zum 9.6. nach Gütersloh. Obwohl der größte Teil aus neuen Austauschpartnern bestand, freuten wir uns auf die gemeinsame Woche. Am Sonntagabend begrüßten wir unsere mit dem Bus zugereisten Gäste auf dem Marktplatz.

04.06.18

Am ersten Morgen ging es nach einer herzlichen Begrüßung durch Herrn Rotthaus mit Kennenlernspielen los. Daraufhin hat Herr Dräger eine Rundführung durch die Schule geleitet. In der 4. und 5. Stunde hatten die polnischen Schüler die Möglichkeit, einen Eindruck von dem deutschen Unterricht zu gewinnen.  Nach dem Mittagessen begann eine Stadtführung durch Gütersloh bei Fritzenkötter, die nach vielen Eindrücken in der Skylobby des Theaters endete. Dadurch, dass das Wetter in der ganzen Woche gut mitgespielt hat, ist der größte Teil nach dem Ende des Programms gemeinsam ein Eis essen gegangen. Um möglichst viel Zeit mit den Polen verbringen zu können, folgte am Abend ein privates Treffen aller Teilnehmer im Garten einer deutschen Gastgeberin.

05.06.18

Auf dem darauffolgenden Tag stand der Ausflug nach Köln auf dem Programm. Nach einer fast dreistündigen Zugfahrt genossen die 24 Teilnehmer und die drei Aufsichtspersonen nach einer Innenbesichtigung des Doms ein selbst gewähltes Essen in einem Restaurant. Während die Einen anschließend die große Innenstadt für eine Shopping-Tour nutzten, genossen die Anderen einen Spaziergang über die Hohenzollernbrücke, die bekannt für ihre vielen Schlösser am Geländer ist. Nach einem solch erlebnisreichen Tag begaben sich die Austauschpartner nach der Ankunft in Gütersloh mit Vorfreude auf den nächsten Tag nach Hause.

06.06.18

Der nächste Tag begann mit einer Betriebsbesichtigung bei Miele. Da das beeindruckende Gelände sehr großflächig ist, haben sich danach alle erschöpft in die Mensa zum Mittagessen begeben. Auf die kurze Mittagspause folgte der Besuch im Rathaus. Nach einigen gemachten Fotos, wurde unsere Gruppe von der stellvertretenden Bürgermeisterin willkommen geheißen. Anschließend folgten uns einige Blicke, als die große Gruppe von 24 Schülern mit den Fahrrädern zu der Minigolfanlage im Mohns Park fuhr. Dadurch, da diese jedoch geschlossen war, war dies das Ende des offiziellen Programms dieses Tages. Wir entschlossen uns dazu,  gemeinsam im Mohns Park zu bleiben und den Tag mit einem Picknick, einigen Gesprächen und wenigen Partien Volleyball ausklingen zu lassen.

07.06.18

Am nächsten Morgen standen zunächst Bastelarbeiten zu einer Austauschvitrine an (das fertige Ergebnis ist im 2. Stock der Sek. 1 zu sehen).  Nach einer Stärkung in der Mensa ging es in die Sporthalle C, um dort das Gemeinschaftsgefühl durch Sport zu verstärken. Da Volleyball in Polen sehr beliebt ist, war es unverzichtbar, auch das zu spielen. Nach dem Ende des offiziellen Programms freuten sich alle Austauschpartner auf ein weiteres privates Treffen bei einer Teilnehmerin.  Mit Musik, einer Menge Spaß und nach einer ordentlichen Portion Pizza für jeden endete auch dieser Tag in vollem Erfolg.

08.06.18

Am letzten gemeinsamen Tag in Deutschland, dem Freitag, starteten alle Teilnehmer und Aufsichtspersonen am späten Morgen mit einer länger als erwarteten Fahrradtour nach Marienfeld. Dadurch, dass die Gruppe durch eine abgefallene Pedale, einer ausgefallenen Kette und zahlreichen Tauschen der Fahrräder 2 Stunden später als erwartet deren Ziel erreichten, musste leider die Innenbesichtigug des Klosters und das Eis essen abgesagt werden. Somit ging es nach einem Mittagessen und von kühlen Getränken gestärkt zurück nach Hause. Aber weil wir an diesem letzten Tag schon fest als Gruppe zusammengewachsen waren, meisterten wir auch diese Hürde mit Gelassenheit. Um ein letztes Mal den Abend richtig genießen zu können, trafen wir uns, ohne an den Abschied des nächsten Tages denken zu wollen, zusammen mit den Organisatoren zu einem Grillfest und genossen die letzten Stunden gemeinsam bis in die Nacht hinein.

09.06.18

Der letzte Tag brach an und die Abreise der Polen musste erfolgen, auch wenn alle Teilnehmer die Zeit vermissen werden. Die Gruppe ist über die Tage sehr zusammengewachsen und wollte sich nicht trennen. Dass die Zeit eine sehr schöne war, zeigten einige Tränen bei dem Abschied, die hielten, bis die Busse von dem Marktplatz verschwanden und nicht mehr zu sehen waren.

Wir danken euch für diese schöne Zeit.

Von Vanessa Ahnepohl, Isabell Gartig und Elisabeth Fink