07.06.2020

Ein Blick in die Zukunft — Die Zeit nach Corona

„Krisen verändern die Welt. Krisen verändern aber auch unser Denken, Fühlen und Handeln. Die Covid-Krise ist eine Tiefenkrise, die in Gesellschaft, Kultur und Wirtschaft große Veränderungen erzeugen wird. Sie fungiert wie ein Spiegel, in dem wir uns selbst erkennen können – und die mögliche und wahrscheinliche Zukunft besser verstehen lernen.“

So formuliert der Zukunftsforscher Matthias Horx seine Gedanken im Zuge der Corona-Pandemie. Über den Tellerrand hinaus blicken und sich Fragen stellen, die auf den ersten Blick keine leichte Antwort zulassen … typische Arbeitsfelder des Religionsunterrichts.

Rund 40 Schülerinnen und Schüler der Katholischen Religionskurse der Klassen 7 und 8 von Herrn Laske beschäftigten sich im Rahmen des Fern-Unterrichts mit einer Projektarbeit zum Thema „Ein Blick in die Zukunft — Die Zeit nach Corona“. Die Schülerinnen und Schüler erstellen Plakate, entwarfen Modelle und formulierten Gedichte.

Die Projekte der Schülerinnen und Schüler machen Hoffnung auf eine Zeit danach. Sie machen sogar Hoffnung auf eine bessere Zeit. Eine Zeit, in der das Wir, die Gemeinschaft, eine neue Bedeutung bekommt. Die Projekte zielen auf die Solidarität eines jeden Einzelnen ab. Sie verdeutlichen, dass wir nie alleine für uns leben, sondern immer in einem Mit- und Füreinander — egal ob in der Schule oder in der Freizeit.

Die Zielperspektive, die die Schülerinnen und Schüler in ihren Arbeiten fokussieren ist recht einfach zusammenzufassen: ein Zurück; aber ein bewusstes Zurück, in der wir alle die (schulische) Gemeinschaft als schützenswert erachten.