13.11.2018 (älterer Beitrag)

Elternbrief im September 2016

Elternbrief September 2016

 

Sehr geehrte Eltern, liebe Schülerinnen und Schüler,

Bild mit dem Namen " Sigi.jpg"

 

wir begrüßen Sie und Euch zum neuen Schuljahr.

 

Zum Auftakt möchten wir Ihnen einige Informationen zum Schulleben geben.

 

Personelle Veränderungen. Auch zum neuen Schuljahr ergaben sich wiederum eine Reihe von Veränderungen des Kollegiums. Herr Bülter, Herr Hembach, Herr Twelker und Herr Wortmann wurden in den verdienten Ruhestand verabschiedet. Herr Liesk kehrte aus persönlichen Gründen in seine Heimat zurück.

Frau Cirrincione und Frau Pelkmann befinden sich im Mutterschutz.

Als neue Mitglieder des Kollegiums konnten wir Frau Dierkes (Englisch/Biologie), Frau Hanheide-Barthel (Kunst/Geschichte), Frau Stodieck (Mathematik/Physik) und Herrn Rechel (Geschichte/Philosophie) begrüßen. Herr Weißer erteilt Vertretungsunterricht in den Fächern Biologie und Sport.

Unterrichtskürzungen konnten in diesem Schuljahr deutlich begrenzt werden. Sie betreffen noch die Fächer Politik/Sozialwissenschaft und Sport.

 

Neue Schüler und Schülerinnen. Am ersten Schultag konnten wir 163 neue Schülerinnen und Schüler in den Klassen 5 begrüßen. Nach dem Gottesdienst in der Martin-Luther-Kirche hießen wir sie in der Aula willkommen. Sie werden in 6 Klassen unterrichtet. In der E-Phase wird eine neue Klasse mit 31 Realschulabsolventen/innen gebildet.

 

Umstellung und Weiterentwicklung der EDV-Einrichtungen. In der zweiten Hälfte der Sommerferien wurden das Verwaltungs- und das pädagogische EDV-Netz umgestellt. Ein neuer Dienstleister soll eine höhere Funktionssicherheit gewährleisten. Nicht alle Umstellungsprobleme konnten bis zum Schuljahresbeginn gelöst werden. Der Zugriff auf Daten, die für die Erstellung der Schülerpläne notwendig sind, verzögerte sich. Die Anzeigetafeln sowie die Lernplattform Moodle sind noch nicht vollständig nutzbar. Wir bitten um Verständnis für einzelne organisatorische Unebenheiten des Schulbeginns.

 

Umfangreiche Unterrichtstage. In der Oberstufe weisen die Schüler/innenpläne z.T. lange Unterrichtszeiten auf. Der wichtigste Grund: Unsere Schule ist bemüht, möglichst viele Fachwünsche zu erfüllen. Leistungs- und Grundkurse werden z.T. trotz geringer Schülerzahlen angeboten, um individuellen Begabungen und Interessen gerecht zu werden. Die Folge: Einzelne Kurse müssen außerhalb der Blockung in den Nachmittag verlegt werden. Ferner: Der Sportunterricht ist von der Mitnutzung der Hallen durch die Hauptschule Nord betroffen, die aufgrund der Flüchtlingsunterbringung keine eigene Halle zur Verfügung hat. Und natürlich müssen die gesetzlich vorgeschriebenen Pausenzeiten berücksichtigt werden.

 

Neues Medienkonzept. Zur technischen Weiterentwicklung gehört vor allem die schrittweise Ausrüstung der Schule mit WLAN. Den Einstieg bildeten die Kursräume der Oberstufe im naturwissenschaftlichen Gebäude sowie Verwaltungsräume im Aula-Gebäude. Diese technische Ausrüstung soll schrittweise fortgeführt werden.

Digitale Medien sind Werkzeug, nicht Selbstzweck. Deshalb soll in ausgewählten Kursen der Oberstufe überprüft werden, in welcher Weise der Einsatz von mobilen Endgeräten in der Form von Smartphones und Ausleihlaptops und die Nutzung von WLAN das Lernen befördern können. Das neue Konzept wird in den Gremien der Schule vorgestellt und ausführlich diskutiert.

 

Neues Schulprogramm. Das Schulprogramm soll ein Instrument zur Steuerung der Schule sein. Deshalb wird das alte Programm überarbeitet und den neuen Herausforderungen angepasst. Zum Schulprogramm gehört ein Leitbild. An der Erstellung wird die Schulgemeinde mittels eines Online-Verfahrens beteiligt. Allein die Diskussion über ein solches Leitbild erscheint mir ein wichtiger Wert zu sein.

 

Netzwerk Zukunftsschulen NRW. Unsere Schule beteiligt sich durch zwei Projekte an dem Netzwerk innovativer Schulen. Unser Ziel ist es, die Kooperation mit anderen Schulen zur Weiterentwicklung des Unterrichts zu nutzen. Das geschieht im Rahmen der Europaschule durch einen Projektkurs in der Q1, in dem in Form projektorientierten Lernens unter Nutzung der digitalen Medien die Erinnerungskultur zum 1. Weltkrieg in Belgien und Deutschland verglichen wird. Zum Zweiten wirkt die Schule mit an einem Netzwerk „Internationaler Klassen“,  um vor allem Verfahren zur Dokumentation von Lernentwicklungen und zur differenzierten Schullaufbahnvorbereitung abzustimmen.

 

Neue Wege in der Erprobungsstufe. Unsere Schule betrachtet es als eine wesentliche Aufgabe, den Übergang der neuen Schülerinnen und Schüler der Stufe 5 unterstützend zu gestalten und die Eingewöhnung zu erleichtern. Die neuen Klassen werden erstmalig von einem Klassenleitungsteam betreut. Dadurch kann das soziale Lernen gestärkt werden, wodurch das fachliche Lernen profitieren wird. Ein Schulplaner soll die Kommunikation zwischen Eltern und Schule weiter unterstützen.

 

Ausschreibung der Stelle eines Schulleiters/einer Schulleiterin.  Ich werde zum 31. Januar 2017 aus dem Schuldienst und damit als Leiter am Städtischen Gymnasium ausscheiden. Die Bezirksregierung Detmold hat die Neubesetzung der Stelle zum 1. Februar 2017 ausgeschrieben.

 

Wir wünschne allen ein erfolgreiches Schuljahr und Freude am Lernen.

Es grüßen Sie herzlich,

Siegfried Bethlehem und Axel Rotthaus