Exkursion zum Kiebitzhof

 

Herr Menke erklärt der Klasse 5c den
Tomatenanbau mit Herrn Rechel

Wie seit zwei Jahren fanden die Exkursionen der Klassenstufe 5 zum Kiebitzhof auch in diesem Jahr im Mai und Juni statt. Eingebunden in das Projekt „Ökologische Landwirtschaft“ wurde die Exkursion vorbereitet, indem im Biologieunterricht die Unterschiede zwischen ökologischer und konventioneller Landwirtschaft erarbeitet wurden. Die Schüler*innen bekamen, in Gruppen aufgeteilt, Arbeitsaufträge für die Exkursion, wie z.B. ein Interview mit dem Ökolandwirt und eine Dokumentation über den Tomatenanbau oder die Hühnerhaltung.

Am Exkursionstag fuhr die Klasse mit dem Bus zum Kiebitzhof und wurde von Herrn Menke, dem Leiter des Kiebitzhofes, über den Hof geführt. Eine Station waren die Gewächshäuser, in denen Tomaten, Gurken und Paprika angebaut werden. Die Schüler*innen lernten eine Form der biologischen Schädlingsbekämpfung kennen. Schlupfwespen werden auf die Tomatenpflanzen gesetzt, welche ihre Eier in die Eier der Schädlinge setzen, so dass die Larven der Schlupfwespen die Eier der Schädlinge auffressen. So werden keine chemischen Spritzmittel gebraucht, welche die Umwelt schädigen. Die ökologische Düngung der Pflanzen erfolgt mit Gründüngung (aus Pflanzen) und Hühnermist, also ohne umstrittene chemische Düngemittel.

 

Die Klasse 5c beobachtet die Hühner

Nach einer Besichtigung des Hofladens, in dem neben eigenen Produkten auch andere biologische Waren angeboten werden, bekam die Klasse einen kleinen Snack an-geboten, der aus selbst gebackenem Vollkornbrot, Tomaten und Frischkäse bestand. So gestärkt ging es zu den artgerechten Hühnerställen, in denen jeweils 3000 Hühner gehalten werden. Zu den Anlagen gehören große Außengehege, in denen die Hühner laufen und scharren können.

Nach den Rückmeldungen zu schließen hat die Exkursion Spaß gemacht und war außerdem noch lehrreich. Auf lockere Art und Weise bekamen die Schüler*innen einen Einblick in die ökologische Landwirtschaft, so dass vielleicht eine Umsetzung im weiteren Leben erfolgt, der dem Schutz der Umwelt dient, für alle Lebewesen wie auch dem Menschen selbst.