14.03.2026

L’échange franco-allemand 2026 – Frankreichaustausch des SG im März 2026

Beginnen möchten wir unseren Artikel mit den Worten zweier Teilnehmerinnen unserer Austauschfahrt:

Für uns war der Austausch eine Bereicherung und eine besondere Erfahrung. Durch die Zeit in den Gastfamilien, in der Schule und mit der Gruppe konnten einen Einblick in das französische Leben bekommen, während wir bei den spannenden Städtetrips nach Lille, Brügge, Arras und Paris viel über die verschiedenen Orte erfahren haben, von denen jeder seine einzigartige Geschichte besitzt. Besonders viel bedeutet hat es uns auch, in den Gastfamilien auf- und angenommen zu werden und so Freundschaften über Grenzen hinweg knüpfen zu können. (Sophie und Miriam aus der Q1)

Für uns als Französischlehrerinnen und -lehrer sind diese Aussagen eine große Freude und eine Bestätigung der Wichtigkeit unserer langjährigen Tradition des Austausches mit unserer französischen Partnerschule und der Freundschaft unserer Gymnasien, die sich über die Jahre entwickelt hat. Hier möchten wir nun berichten über das, was wir unternommen und erlebt haben beim diesjährigen Besuch in Genech.

Am 7. März startete unsere einwöchige Austauschfahrt mit 18 Schüler*innen aus den Stufen 10, EF und Q1 zu unserer Partnerschule, dem Lycée Charlotte Perriand. Die Vorfreude war groß, denn bereits während des Besuchs der französischen Gruppe in Gütersloh im Herbst 2025 waren viele Freundschaften entstanden.

Anreisetag war der Beginn des Wochenendes. Die Corres und ihre Familien hatten daher interessante Freizeitaktivitäten in und um Lille herum organisiert: Sport, Vereinsleben und Kulturelles. Es blieb auch genügend Zeit, die französischen Sprachkenntnisse anzuwenden und zu vertiefen und vielfältige Einblicke in die französische Lebensart zu erhalten. Am Sonntagabend fand traditionell der deutsch-französische Abend, die Soirée franco-allemande, statt. Mit lokalen Spezialitäten und gemeinsamen Spielen war dies ein schöner Ausklang des Wochenendes.

Im Laufe der Woche gab es Gelegenheit, am Unterricht der Corres teilzunehmen und das französische Schulsystem kennenzulernen. Wir unternahmen zudem ein abwechslungsreiches Besichtigungsprogramm. Unser französischer Kollege Jean-Michel war dabei ein wunderbarer Guide, der uns im belgischen Brügge, berühmt für seine wunderschönen Kanäle, und in Lille, der Hauptstadt der Region Hauts-de-France, durch die Stadt führte. Wir erfuhren viel Interessantes über Geschichte und Kultur, aber auch Kulinarisches aus französischen Pâtisseries durfte nicht fehlen, wie die „Merveilleux de Fred“.

Beim Besuch der Stadt Arras begaben wir uns bei der Besichtigung der unterirdischen Tunnelsysteme, den „Carrières Wellington“, auf die Spuren des Ersten Weltkriegs. Sie dienten der Vorbereitung der Schlacht von Arras im Jahre 1917. Der anschließende Besuch des Erinnerungsortes Vimy sowie eines Soldatenfriedhofs mit über 20.000 Grabstätten französischer Soldaten führte uns eindringlich die Wichtigkeit der Völkerverständigung und der heutigen deutsch-französischen Freundschaft vor Augen.

Die letzte Etappe unserer Reise war Paris, die Lichterstadt. Mit gut 20.000 Schritten erkundeten wir einige Highlights der Metropole: Montmartre und Sacré-Coeur, die Champs-Elysées und den Arc de Triomphe und den Eiffelturm und Umgebung. Das schöne Wetter lockte auch viele Performance-Künstler auf die großen Plätze, die ihr Talent bewiesen und sogar eine unserer Schülerinnen in die Darbietung einbanden. Schließlich unternahmen wir eine Bootsfahrt auf der Seine und konnten den Blick auf viele weitere Sehenswürdigkeiten, darunter die Kathedrale Notre-Dame und den Louvre, genießen.

Dann hieß es leider schon wieder „Au revoir“ und wir sagen „A l’année prochaine!“

Mme Bretschneider und M. Klinner