Versetzungsbedingungen

Die Versetzung wird ausgesprochen, wenn in allen Fächern ausreichend oder bessere Leistungen erzielt werden. Sie wird ebenfalls ausgesprochen , wenn nicht ausreichende Leistungen ausgeglichen werden können.( z.B. mangelhaft in einem Kernfach ( Mathe, Englisch, Französisch, Latein, Deutsch) ausgeglichen durch ein befriedigend in einem weiteren Kernfach.
Bei mehr als einer mangelhaften Leistung in einem Kernfach wird der Schüler/die Schülerin nur dann versetzt, wenn eine mangelhafte Leistung durch eine befriedigend Leistung in einem anderen Kernfach ausgeglichen ist und die andere Note mangelhaft durch eine Nachprüfung gebessert wird.
Bei einer mangelhaften Leistung in eine Kernfach und einem weiteren Fach ( etwa Biologie, Musik, Erdkunde…) , kann in einem der beiden Fächer eine Nachprüfung abgelegt werden, um die Versetzung zu erlangen.
Die Fächer Biologie,, Kunst und Musik werden in nur jeweils einem Halbjahr unterrichtet. Die Note ist versetzungswirksam.
Die Fächer des Wahlpflichtbereiches II ( in den Jgst. 8 und 9) sind Nebenfächer. Die Noten sind ebenfalls versetzungswirksam.Ein Schüler/eine Schülerin kann auch im Falle der Versetzung ein Schuljahr freiwillig wiederholen. Der Antrag durch die Eltern soll innerhalb einer Woche nach Aushändigung des Versetzungszeugnisses oder Halbjahreszeugnisses (freiwillige Rückversetzung) gestellt werden. Bei einem freiwilligen Rücktritt bleibt das erworbene Zeugnis gültig, doch darf die siebenjährige Höchstverweildauer in der Sekundarstufe I nicht überschritten werden.
In der Sekundarstufe I kann insgesamt zweimal eine Klassenstufe wiederholt werden, allerdings nicht zweimal dieselbe.
Die maximale Verweildauer der gesamten Sek.stufe I beträgt insgesamt sieben Jahre.
Sollte ein Schüler/eine Schülerin wiederholt das Leistungsziel einer Jahrgangsstufe nicht erreichen, muss er/sie das Gymnasium verlassen.