Schüler gestalten Europamobile

Das Europamobile Den Europagedanken gestalterisch umsetzen, das war die Idee einer Arbeitsgemeinschaft am Städtischen Gymnasium unter der Leitung von Kunstlehrer Ulrich Kiel.

Vor eineinhalb Jahren begannen Elisabeth Potrykus, Aljoscha Hölscher, Jens Schwarze, Jennifer Ibold, Jana Hölscher und Albert Schweitzer mit den Entwürfen, seit letzter Woche ist das Werk im Aufgang zur Europaebene zu bestaunen: Ein Mobile aus Aluminium, lackiert in EU-Blau und geschmückt mit den Fahnen der 27 EU-Staaten. Wer genauer hinschaut, zählt im oberen Ring die 12 Sterne der Europaflagge. In die beiden großen EU-Lettern sind die Wahrzeichen der sechs Gründerstaaten der Europäischen Gemeinschaft für Kohle und Stahl von 1951, darunter das Brandenburger Tor und der Eiffelturm, sowie der Stier, der der Sage nach die Königstochter Europa nach Kreta brachte, eingestanzt.

Das Mobile ist ein echtes Teamprojekt, da in einem Kunstwerk die verschiedenen Ideen aller Mitwirkenden eingebracht wurde. Das Material stellte ein heimischer Metallbetrieb zur Verfügung. Investiert wurden mehrere Wochenenden und Ferientage, zwischenzeitlich stand das Kunstobjekt zum Lackieren im Garten von Jens Schwarze. In mühevoller Kleinarbeit wurden anschließend die winzigen Fahnen gemalt. Dennoch schlossen die Schüler ihr Werk termingerecht in den Sommerferien ab. Schließlich arbeitete mit Jana Hölscher nur eine Noch-Schülerin des Städtischen Gymnasiums mit. Die anderen fünf, alle Schüler des Grundkurses Kunst von Ulrich Kiel, haben nach ihrem Abitur mittlerweile ihr Srudium, eine Ausbildung oder den Zivildienst begonnen. Allerdings mussten sich die Künstler einige Monate gedulden, bis im Europa-Treppenhaus eine geeignete Aufhängung installiert war und ein Bauingenieur die Statik des Kunstwerkes abgenommen hatte.

Schulcurriculum SI 

Schulcurriculum SII (EF/Q1/Q2-GK)