Bild mit dem Namen " Beifall im Stadttheater.jpg"Montag, 28. November 2011 Musicalkurs begeistert Publikum im Stadttheater

Vor ausverkauftem Stadttheater spielte sich der Musicalkurs von Frau Vielhaber mit dem Stück HAIRSPRAY in die Herzen der Zuschauer. Die Spielfreude der Schülerinnen und Schüler sprang auf das Publikum über und sorgte für begeisterten Beifall. (Weitere Infos)

Ein letztes Mal HAIRSPRAY – ein toller Abend im Theater

Über einen Musicalkurs, der nicht aufhören wollte

„Herzlich Willkommen in den Sixties!“ – unter diesem Motto sang, spielte und tanzte sich der Musicalkurs der ehemaligen Stufe 12 ein letztes Mal in die Herzen von fast 500 Zuschauern im ausverkauften Theater. Fast drei Stunden präsentierten die 20 Jugendlichen in farbenfrohen Kostümen die schillernde Arbeit eines ganzen Schuljahres. Zahlreiche Nachmittagsproben, Probenwochenenden und Bandproben fielen zusätzlich an, eine nicht zu verachtende Mehrbelastung sowohl für die Schüler, als auch für die Regisseurin Frau Vielhaber und die Lehrerband des Städtischen Gymnasiums.
Der Auftritt im Theater war nach der Premiere im Juli ein neuer Höhepunkt und damit ein toller Abschluss der Arbeit. Schulisch gab es für die vielen organisatorischen Aufgaben, die in den letzten Monaten zur Vorbereitung der Veranstaltung anfielen, keine Noten mehr und gerade das zeigt das Engagement und den Spaß, den die Schülerinnen und Schüler an der ganzen Sache hatten und immer noch haben.
Die Aufführung verlief völlig professionell. Theaterpersonal stand an allen Ecken, die Ränge waren voll besetzt, der Orchestergraben abgesenkt, der Vorhang der Bühne geschlossen. Der letzte Aufruf, der schwarze Vorhang gleitet zu beiden Seiten, der Spot richtet sich auf die Mitte der Bühne…
Tracy Turnblad, die Protagonistin des Stücks, liegt im Bett und singt „Good Morning Baltimore“.
Hinter der Bühne huschen im Halbdunklen die anderen Jugendlichen hin und her, versorgen sich mit den nötigen Requisiten, tauschen Headsets, sprühen Haarspray hinter Stellwänden in die Menge, halten Schilder hoch. Mit viel Liebe zum Detail zog der Kurs das Publikum blitzschnell in seinen Bann. Und zu Lachen gab es auch sehr viel!
Der Abend verging wie im Flug und insbesondere schauspielerisch konnte im Vergleich zu den drei Aufführungen im Juli noch mal eine Schüppe drauf gelegt werden. Die 15 präsentierten Songs aus HAIRSPRAY waren fast alle Ohrwurm-Garanten.
Belohnt wurden die Darsteller mit tosendem Applaus.

Innerhalb von einem Jahr ein Musical auf die Beine zu stellen ist ein hartes Stück Arbeit. Nur die drei im Schulalltag integrierten Stunden wöchentlich sind lange nicht ausreichend. Daher erfordert der Kurs ein hohes Maß an zusätzlichem Engagement. Aber gerade das macht dieses Projekt jedes Jahr wieder zu etwas ganz Besonderem. Die Musicals schenken unserer Schule künstlerische Highlights, die Kurse wachsen enger zusammen als viele andere und die Schülerinnen und Schüler haben die Chance, viel über sich selbst, ihr Können, Teamwork und außerdem ihre Organisationsfähigkeiten zu erlernen. Hiermit möchte sich der Musicalkurs noch einmal bei Frau Vielhaber, Herrn Jungekrüger, Herrn Gabel, Herrn Breckenkamp, Herrn Hullermann und Herrn Twelker sowie bei der Schulleitung für die Unterstützung bedanken. Die ganze Schule freut sich schon auf das nächste Jahr, wenn die Vampire zu singen und zu tanzen beginnen!
Besetzung
Tracy Turnblad – Michelle Stolte / Linda Prill
Edna Turnblad – Max Kelle
Wilbur Turnblad – Philipp Küth
Link Larkin – Johannes Windel
Penny Pingleton – Larissa Millan
Seaweed J. Stubbs – Simon Küth
Motormouth Maybelle – Vera Hanke
Amber Von Tussle – Laura Helwes
Velma Von Tussle – Franziska Hollenhorst
Corny Collins – Philipp Küth
Prudy Pingleton – Larissa Willmanowski
Mr. Spritzer – Jana Kaufmann
Schuldirektor – Jana Kaufmann
Gefängniswärterin – Loreen Schmidt
Sportlehrerin – Loreen Schmidt
Mr. Pinky – Carla Marie Plesse
Schwarzer Chor – Anja Schranz, Vanessa
Schäper – Vera Hanke, Simon Küth
Nicest Kids In Town/Chor – Lilli Neumann, Meltem Aktürk, Loreen Schmidt, Jana Kaufmann, Carla Marie Plesse, Linda Prill, Michelle Stolte
Regie – Frau Vielhaber, Musicalkurs
Band – Wolfgang Jungekrüger (Keyboard), Wolfgang Gabel (E-Gitarre), Uli Twelker (Schlagzeug), Hans Breckenkamp (EBass), Jens Hullermann (Saxophon)
Ton- und Lichttechnik – Nicolas Hölscher, Phil Wittenbrink, Oliver Gross, Felix Schröder, Rolf Kramme
Requisiten und Kulissen Bühnenbildkurs, Musicalkurs
Fotos Craig D. Wilde, Tanja Stertkamp

Musical-Kurs am SG begeistert mit Hairspray

Bild mit dem Namen " Haisp-11-Amber-h.jpg"Ein spiel- und tanzfreudiges Ensemble, viel Schminke, mitreißende Songs und ein begeistertes Publikum – die Haispray-Premiere des Musical-Kurses am Städtischen Gymnasium war ein voller Erfolg. Den Löwenanteil daran hatten die tollen Darsteller, die dank einer geschickten Inszenierung jeder für sich glänzen konnten: Stand am Anfang Hauptdarstellerin Tracy Turnblad aufgrund der glockenreinen Stimme von Linda Prill im Mittelpunkt, durften sich im zweiten Teil Philipp Küth als Wilbur Turnblad und Vera Hanke als Motormouth Maybelle in Szene setzen.
Gleich zum Auftakt beeindruckte das Ensemble, das ein Jahr lang unter der Leitung von Musiklehrerin Barbara Vielhaber Stimmen und Stück einstudierte, mit den knallbunten Kostümen des Nicest Kids in Town-Chores und des toll geschminkten schwarzen Chores bei Linda Prills Einstiegssong „Geboren in Baltimore.“ Wie die Geschichte nimmt auch das Ensemble nur langsam Fahrt auf. Mit der Corny Collins-Show wird der weiße Teil des Musicals vorgestellt: Laura Helwes als verwöhnte Tussie Amber von Tussle, die dank ihrer Mutter Velma – Franziska Hollenhorst gibt überzeugend eine arrogante Zicke – Star eines Miss-Wettbewerbs werden soll, das von Lilli Neumann und Meltem Aktürk bestens einstudierte Tanzensemble und Möchtegern-Elvis Link Larkin, der nicht über den Provinzschwarm hinauskommt und für den sich Johannes Windel arg zurücknehmen muss.
Bild mit dem Namen " Hairsp-10-Spray-h.jpg"Nur zum Zuschauen verdammt ist die Familie Turnblad mit der pummeligen Tochter Tracy, die diese Rolle nicht mehr hinnehmen will, und ihrer resignierten Mutter Edna, die wie in der Haispray-Verfilmung und in der Kölner Musical-Version männlich besetzt ist. Während John Travolta oder Uwe Ochsenknecht schon durch ihr Erscheinen der Rolle Präsenz verleihen, erarbeitet sich Max Kelle in Gütersloh seine Anerkennung erst im Laufe des Stücks. Höhepunkt wird sein Duett mit Philip Küth, deren gesungener und getanzter Liebesschwur vom Publikum mit vielen Lachern und einem Extraapplaus gefeiert wird. Philipps Bruder Simon dagegen weiß im Mittelteil des Stücks mit seinen schauspielerischen Leistungen als Seaweed zu glänzen. Während die Handlung trotz dreieinhalber vorhersehbarer Liebesbeziehungen recht überschaubar daherkommt, stellt das Musical an die Sänger und Sängerinnen einige Anforderungen. Genau wie Tracy sich in die Herzen der fiktiven und realen Zuschauer singt, meistert das Ensemble nach der Pause mit mehr Lockerheit kleine Probleme und überträgt den Schwung der Sixties auf das Publikum. Ob gewollt oder nicht, wird zum Schluss die schüchterne Penny Pingleton, anfangs recht deutlich unbedarft von Larissa Milan dargestellt, zum heimlichen Star der Show. Mit schöner Tanzeinlagen besteht das durch die Liebe zu Seaweed gewandelte Mauerblümchen problemlos neben den lauten Hauptfiguren. Und ihr Sprung in das Schlussbild gelingt perfekt.