Polenaustausch: Gegenbesuch in Deutschland 2018

 

03.06.18

Nach dem Besuch in Graudenz im Oktober 2017, kamen 12 polnische Schüler vom 3.6. bis zum 9.6. nach Gütersloh. Obwohl der größte Teil aus neuen Austauschpartnern bestand, freuten wir uns auf die gemeinsame Woche. Am Sonntagabend begrüßten wir unsere mit dem Bus zugereisten Gäste auf dem Marktplatz.

 

04.06.18

Am ersten Morgen ging es nach einer herzlichen Begrüßung durch Herrn Rotthaus mit Kennenlernspielen los. Daraufhin hat Herr Dräger eine Rundführung durch die Schule geleitet. In der 4. und 5. Stunde hatten die polnischen Schüler die Möglichkeit, einen Eindruck von dem deutschen Unterricht zu gewinnen.  Nach dem Mittagessen begann eine Stadtführung durch Gütersloh bei Fritzenkötter, die nach vielen Eindrücken in der Skylobby des Theaters endete. Dadurch, dass das Wetter in der ganzen Woche gut mitgespielt hat, ist der größte Teil nach dem Ende des Programms gemeinsam ein Eis essen gegangen. Um möglichst viel Zeit mit den Polen verbringen zu können, folgte am Abend ein privates Treffen aller Teilnehmer im Garten einer deutschen Gastgeberin.

 

 

05.06.18

Auf dem darauffolgenden Tag stand der Ausflug nach Köln auf dem Programm. Nach einer fast dreistündigen Zugfahrt genossen die 24 Teilnehmer und die drei Aufsichtspersonen nach einer Innenbesichtigung des Doms ein selbst gewähltes Essen in einem Restaurant. Während die Einen anschließend die große Innenstadt für eine Shopping-Tour nutzten, genossen die Anderen einen Spaziergang über die Hohenzollernbrücke, die bekannt für ihre vielen Schlösser am Geländer ist. Nach einem solch erlebnisreichen Tag begaben sich die Austauschpartner nach der Ankunft in Gütersloh mit Vorfreude auf den nächsten Tag nach Hause.

06.06.18

Der nächste Tag begann mit einer Betriebsbesichtigung bei Miele. Da das beeindruckende Gelände sehr großflächig ist, haben sich danach alle erschöpft in die Mensa zum Mittagessen begeben. Auf die kurze Mittagspause folgte der Besuch im Rathaus. Nach einigen gemachten Fotos, wurde unsere Gruppe von der stellvertretenden Bürgermeisterin willkommen geheißen. Anschließend folgten uns einige Blicke, als die große Gruppe von 24 Schülern mit den Fahrrädern zu der Minigolfanlage im Mohns Park fuhr. Dadurch, da diese jedoch geschlossen war, war dies das Ende des offiziellen Programms dieses Tages. Wir entschlossen uns dazu,  gemeinsam im Mohns Park zu bleiben und den Tag mit einem Picknick, einigen Gesprächen und wenigen Partien Volleyball ausklingen zu lassen.

07.06.18

Am nächsten Morgen standen zunächst Bastelarbeiten zu einer Austauschvitrine an (das fertige Ergebnis ist im 2. Stock der Sek. 1 zu sehen).  Nach einer Stärkung in der Mensa ging es in die Sporthalle C, um dort das Gemeinschaftsgefühl durch Sport zu verstärken. Da Volleyball in Polen sehr beliebt ist, war es unverzichtbar, auch das zu spielen. Nach dem Ende des offiziellen Programms freuten sich alle Austauschpartner auf ein weiteres privates Treffen bei einer Teilnehmerin.  Mit Musik, einer Menge Spaß und nach einer ordentlichen Portion Pizza für jeden endete auch dieser Tag in vollem Erfolg.

08.06.18

Am letzten gemeinsamen Tag in Deutschland, dem Freitag, starteten alle Teilnehmer und Aufsichtspersonen am späten Morgen mit einer länger als erwarteten Fahrradtour nach Marienfeld. Dadurch, dass die Gruppe durch eine abgefallene Pedale, einer ausgefallenen Kette und zahlreichen Tauschen der Fahrräder 2 Stunden später als erwartet deren Ziel erreichten, musste leider die Innenbesichtigug des Klosters und das Eis essen abgesagt werden. Somit ging es nach einem Mittagessen und von kühlen Getränken gestärkt zurück nach Hause. Aber weil wir an diesem letzten Tag schon fest als Gruppe zusammengewachsen waren, meisterten wir auch diese Hürde mit Gelassenheit. Um ein letztes Mal den Abend richtig genießen zu können, trafen wir uns, ohne an den Abschied des nächsten Tages denken zu wollen, zusammen mit den Organisatoren zu einem Grillfest und genossen die letzten Stunden gemeinsam bis in die Nacht hinein.

09.06.18

Der letzte Tag brach an und die Abreise der Polen musste erfolgen, auch wenn alle Teilnehmer die Zeit vermissen werden. Die Gruppe ist über die Tage sehr zusammengewachsen und wollte sich nicht trennen. Dass die Zeit eine sehr schöne war, zeigten einige Tränen bei dem Abschied, die hielten, bis die Busse von dem Marktplatz verschwanden und nicht mehr zu sehen waren.

Wir danken euch für diese schöne Zeit.

 

Von Vanessa Ahnepohl, Isabell Gartig und Elisabeth Fink

 

Austauschfahrt nach Graudenz (Polen)

Am Samstag, den 30. September 2017, traten wir, zwölf Schülerinnen und Schüler und Herr Dräger, die Reise nach Polen an. Diese verlief gut und mit einem einstündigen Zwischenstopp in Berlin kamen wir in Bydgoszcz an. Die Ankunft verlief sehr herzlich und gastfreundlich.

 

Den zweiten Tag des Austausches verbrachten einige mit ihrer Gastfamilie. Der Rest genoss den Tag in der wunderschönen Stadt Toruń, die neben einer sehenswerten Altstadt auch gute Shopping-Möglichkeiten bietet.

Am Montag stand für uns ein Besuch des Gymnasiums in Grudziądz an, bei dem wir erste Eindrücke des polnischen Unterrichts bekamen. Zunächst wurden wir mit einem musikalischen Programm in der Aula der Schule empfangen. Danach ging es gemeinsam mit den Austauschpartnern in den Unterricht, wobei wir beispielsweise das Fach Erste-Hilfe kennenlernen konnten. Anschließend besuchten wir den Bürgermeister von Grudziądz im Rathaus, wo uns bei Kaffee und Keksen die Geschichte der Stadt erzählt wurde. Bei der folgenden Stadtführung erlebten wir Grudziądz als eine wunderschöne Stadt. Besonderes Highlight war der Aussichtsturm, auf dem man die ganze Stadt an der Weichsel erblicken konnte. Zum Abschluss des Tages sind wir Bowlen gegangen. Dabei gab es Pizza mit Ketchup, da es in Polen üblich ist, Pizza mit Saucen zu essen.

Am nächsten Tag mussten wir unsere Koffer für die Abreise nach Danzig packen. Einige Austauschteilnehmer haben die Wartezeit am Bahnhof zwischen Grudziądz und Danzig mit einem sportlichen Workout überbrückt. Unsere Danziger Unterkunft, das Maximilian-Kolbe-Haus, lag in der Nähe der Altstadt, was die vielen Spaziergänge ins Zentrum der Stadt ermöglicht hat. Nach der Aufteilung der Zimmer fand in dem Aufenthaltsraum des Hauses ein Kennenlernprogramm für die deutsch-polnische Gruppe statt. Anschließend sahen wir die Stadt bei Nacht. Die Stadtführung leitete ein italienischer Praktikant, der schon länger in Danzig lebt und uns somit die besten Orte zeigen konnte.

Den Vormittag des nächsten Tages verbrachten wir mit einer Stadtrallye, bei der wir verschiedene Aufgaben lösten und dabei Besonderheiten von Danzig entdecken konnten. Nach dem Mittagessen im Kolbe-Haus fuhren wir nach Sopot ans Meer. Dort spazierten wir auf dem längsten Holzseesteg Europas und hatten viel Spaß. Nach dem Verzehr von Waffeln und einem kurzen Trip durch die Innenstadt sind wir zu einer Einkaufsgalerie in Gdańsk Wrzeszcz gefahren, wo wir in Kleingruppen durch die unzähligen Läden stöberten. Wie jeden Tag saßen wir später auch an diesem Abend in der Küche und haben gemeinsam Tee getrunken und Kartenspiele gespielt, um den Tag ausklingen zu lassen.

Der nächste Tag war der deutsch-polnischen Geschichte gewidmet. Nach einer Filmeinführung sind besuchten wir nachmittags das Kulturmuseum Solidarność, das die Zeit und die damit verbundenen Emotionen sehr anschaulich und greifbar überliefern konnte.

Unseren letzten Tag vor der Abreise verbrachten wir gemeinsam mit den polnischen Austauschpartnern und spielten Gesellschaftsspiele. Den Abend nutzten wir ein letztes Mal zum Spazierengehen durch die Altstadt, damit wir noch die Zeit mit der polnischen Gruppe genießen konnten.

Nach einer herzlichen Verabschiedung begann die Reise zurück nach Gütersloh. Uns war morgens schon klar, dass es Probleme mit der Bahn wegen des Sturmes geben könnte. Allerdings hatten wir nicht erwartet, dass es ein solches Ausmaß annehmen würde. Durch mehrere Komplikationen haben wir letztendlich eine weitere polnische Kleinstadt, namens Świebodzin, kennenlernen können, in der uns netterweise Herr Dräger Pizza spendierte. Nach dem dreistündigen Aufenthalt fuhren wir mit dem nächsten Zug an die letzte Station vor der deutschen Grenze, wo wir ohne Unterkunft oder Transportmittel festsaßen. Neben mehreren Gruppen, die auch nach Deutschland wollten, war sogar das polnische Fernsehen anwesend. Wir versuchten bereits zu dem Zeitpunkt, uns mit der Deutschen Bahn in Verbindung zu setzen, um eine Lösung zu finden, bis uns mitgeteilt wurde, dass der letzte Zug von Polen nach Frankfurt an der Oder in wenigen Minuten abfahren würde. Mithilfe eines schnellen Spurts erreichten wir diesen Zug noch rechtzeitig und in Frankfurt überraschte uns das Glück im Unglück und wir bekamen sogar noch einen Zug zum Berliner Hauptbahnhof. Dort allerdings verpassten wir trotz mittlerweile für die Rückreise übliche Schnelligkeit den Anschlusszug nach Hamm. Demnach hieß es für uns: eine Übernachtung in Berlin. Der 16. Geburtstag eines Austauschteilnehmers machte diese Übernachtung trotzdem sehr lustig und am nächsten Tag setzten wir, diesmal ohne Unterbrechung, unsere Reise nach Hause fort. Erschöpft, aber glücklich und dankbar, an so einem bereichernden Austausch teilgenommen zu haben, wurden wir von unseren Angehörigen in Gütersloh empfangen.

Besuch in Polen 

2015 Polen-Austausch Logo kleinAm Sonntag, den 02.10.2016, ging unsere Reise nach Polen mit insgesamt 11 Schülerinnen und Schülern zu unseren Austauschschülern los, um 9.30 Uhr sollten wir uns alle am Bahnhof treffen. Nach den letzten Informationen verabschiedeten wir uns von unseren Eltern und dann ging es auch schon los zum Zug. Nach ein paar Verspätungen unserer Züge kamen wir in Berlin an, dort hatten wir eine Stunde Aufenthalt. Diese Stunde konnte jeder individuell nutzen. Einige machten eine kleine Sightseeing-Tour, andere holten sich etwas zu essen.

Ab Berlin fuhren wir mit einem Zug, der uns mit seinen Sechser Abteilen sehr an den ‚‚Hogwarts- Express‘‘ von Harry Potter erinnerte. In diesem verbrachten wir die lange Reise mit lauter Musik und lustigen Gesprächen. Als wir dann in Bydgoszcz in den Bus umstiegen, wurden alle ein bisschen ruhiger, viele waren müde von der langen Reise. Als wir jedoch dem Treffpunkt am McDonald in Graudenz (pol.: Grudziądz) näher kamen, wurden alle wieder wacher und die Aufregung stieg. Um 20 Uhr wurden wir alle freundlich und herzlich von unseren Gastfamilien in die Arme geschlossen und mit nach Hause genommen. Dort wurde dann für uns leckeres Abendbrot vorbereitet, beim Essen unterhielt man sich ein wenig und lernte die Familie ein Stückchen besser kennen.

 

 

beim-buergermeisterAm Montag nahmen uns unsere Partnerinnen und Partner, nach einem guten Frühstück, mit in die Schule. Zur Schule kam jeder Schüler mit seinem Partner individuell hin. Manche kamen mit dem Auto, die anderen lernten den morgendlichen Verkehr in Polen kennen.

Mit Gesang, einer Begrüßungsrede und einem kreativen Film wurden wir in der Schule herzlich von der Schulleitung und Schülern begrüßt, danach durften wir, mit ihnen in den Unterricht gehen und mal eine polnische Unterrichtsstunde miterleben und im anschließenden Workshop über die Bildungssysteme Polens und Deutschlands besprachen wir unsere Eindrücke. Das Mittagessen in der Mensa war nicht unbedingt jedermanns Sache. Daran sieht man, dass jeder Geschmack individuell ist.

Nachmittags gegen 15 Uhr ging es dann zum Hotel Rad, wo es eine Bowlingbahn  gab. Dort haben wir uns in Teams aufgeteilt und haben alle gemeinsam gebowlt. Dabei mussten sich die deutschen Schüler eingestehen, dass sie dieses Spiel nicht gewinnen, denn ihre Gastgeber waren deutlich besser. Wir erfuhren, dass das Bowling in Polen viel beliebter ist als in Deutschland. Danach wurden alle mit leckerer Pizza belohnt und als diese restlos aufgegessen war, verbrachte man den restlichen Nachmittag und den Abend in Gruppen mit Shoppen oder beim gemütlichen Beisammensein.

 

 

gruppenfoto-graudenz-marktplatzDer Dienstag hat mit einer Stadtführung durch die Altstadt von Graudenz begonnen. Unser Guide hat uns zu einem Aussichtsturm der alten Ordensburg geführt, von dem man einen Rundumblick von Graudenz erhielt. Danach gingen wir ins Rathaus zum Bürgermeister, der uns zu Tee und Kaffee eingeladen hat. Nach der kurzen Stärkung gingen wir weiter in ein polnisches Restaurant, wo es leckeres Mittagessen gab.

Später haben wir uns alle im Kletterpark Rulewo getroffen und wurden von den Instrukteuren eingewiesen, wie wir sicher durch den Parcours kommen. Es hat großen Spaß gemacht sich dort durchzuhangeln. Wenn es mal schwierig wurde hat man sich gegenseitig geholfen und nicht den Mut verloren weiter zu gehen, und somit haben es alle geschafft, heile wieder festen Boden unter den Füßen zu spüren. Nach einer Tasse Tee wurden wir von unseren Gastfamilien abgeholt und hatten noch einen Abend zur freien Verfügung.

 

Ausgeschlafen und gut gefrühstückt starteten alle in den Mittwoch, der für uns unsere Gastfamilien geplant war.  Einige fuhren nach Toruń oder Gdynia, andere blieben in der Stadt und haben sie erkundet.

 

 

Am Donnerstag fuhren wir gemeinsam nach Danzig in eine Jugendherberge. Auf dem Weg dorthin besuchten wir die Kreuzritterburg in Malbork, wo wir eine deutsche Führung bekamen. Das fanden die meisten etwas langweilig, dennoch gab es welche denen die Führung sehr gefiel. Doch fast alle kauften etwas im Süßigkeitenladen. In Danzig angekommen, gab es für uns auch schon Mittagessen, das war allerdings nicht ganz so lecker. Nachdem wir unsere Zimmer bezogen haben und uns eine halbe Stunde ausruhen konnten, fuhren wir in die Danzig Altstadt, um die schöne Altstadt zu erkunden und ein paar Einkäufe zu erledigen.  Später am Abend fuhren wir zurück in die Jugendherberge, einige trafen sich in ein paar Zimmern und verbrachten den Abend gemeinsam.

 

 

Am Freitag ging es nach einem guten und leckerem Frühstück in das Europäische Zentrum

,, Solidarnosc´´, ein modernes Museum, das den polnischen Weg zu Freiheit behandelt. Das Museum war sehr interessant und gefiel allen sehr gut, schon alleine wegen seiner Innenarchitektur, den speziellen Effekten und der Zettelwand, wo man drauf schreiben konnte, was für einen wichtig ist. Danach fuhren wir nach Sopot, einem Kurort an der Ostsee, dort aßen wir erst einmal. Ein paar von uns probierten sich an typisch polnischem Essen, was jedoch nicht jedem schmeckte. Unsere Freizeit in Sopot verbrachten die meisten mit Einkaufen und manche gingen zusätzlich noch an den Strand zum Mole. In der Jugendherberge angekommen, packten alle ihre Koffer für die morgige Abreise und feierten gemeinsam unsere schöne Zeit in Polen.

 

Am Samstag mussten wir sehr früh aufstehen, danach wurden wir von unseren Austauschpartnern zum Bahnhof in Danzig begleitet und verabschiedeten uns alle herzlich voneinander.

 

 

Wir bedanken uns alle recht herzlich beim deutsch-polnischen Jugendwerk für die gute finanzielle Unterstützung und beim Städtischen Gymnasium Gütersloh, die uns diesen erfahrungsreichen und schönen Austausch ermöglicht haben. Und ein besonders großes Dankeschön an Herrn Dräger, der uns auf diesem interessanten Austausch begleitet und betreut hat.

Lea Simonazzi und Olivia Mazur  (Q1)

2016: Besuch der polnischen Austauschgruppe

2015 Polen-Austausch Logo kleinWir haben uns mit der polnischen Austauschgruppe aus Grudziądz am 29. Mai 2016 in Vlotho im GESW (Gesamteuropäisches Studenwerk) getroffen und blieben dort für drei Tage, bevor die Polen zu uns nach Hause kamen. In dem Studienwerk haben wir uns Tag für Tag besser kennengelernt, obwohl es am Anfang schwierig war, sich zu verständigen, da manche Polen nur gebrochen Englisch sprechen konnten. Zwar haben sie in der Schule Deutschunterricht und manche Englischunterricht, doch die Lernschritte in Polen sind etwas langsamer als in Deutschland. Beide Seiten waren anfangs etwas schüchtern und blieben lieber bei ihren Freunden, doch abends trafen sich oft alle auf einem Zimmer und haben sich gut verstanden und
ausgetauscht. Tagsüber wurden von Dozenten  Vorträge über Polen und Deutschland gehalten und wie diese politisch zueinander stehen, das war teilweise langweilig, aber gehörte nun mal zum Programm dazu. Die Polenaustausch 1 in VlothoGruppenarbeiten zu bestimmten Themen in deutsch-polnischen-Gruppen haben wiederum viel Spaß gemacht. Nach drei Tagen fuhren wir wieder nach Hause und hatten ein tolles Programm in Gütersloh und Osnabrück. Herr Dr. Bethlehem war begeistert über den Polenaustausch und hat sich sehr über die polnische Gruppe gefreut. Nachdem wir mit den Austauschschülern in der Schule waren, hatten wir ein kurzes Treffen mit dem Bürgermeister und eine Stadtrundführung, welche die Polen sehr interessant fanden. Außerdem waren wir einen Tag in Osnabrück, wo wir auch im Ratssaal von Osnabrück waren und uns die Geschichte von dem Ratssaal anhören mussten. Danach sind wir essen und shoppen gegangen und man muss sagen, das Osnabrück eine sehr schöne Stadt ist!  Abends haben wir Schüler immer was gemeinsam unternommen, wie zum Beispiel Bowling oder einen Grillabend, was sehr Spaß gemacht hat und man sich so besser kennenlernen konnte. Wir freuen uns alle auf den Besuch in Polen im Herbst!

(Paula Döbler, Austauschteilnehmerin)

Polenaustausch 2 in Osnabrück Polenaustausch 3 am SGG


2015: Austauschgruppe besucht die polnische Partnerstadt Grudziądz

 

2015 Polen-Austausch Logo kleinAm Sonntag, den 04.10.15 gegen 11 Uhr, machten sich sechs Schülerinnen aus der Q1 und Herr Dräger mit dem Zug auf den Weg nach Grudziądz, Polen. Als gerade die letzten Schülerinnen pünktlich zum vereinbarten Zeitpunkt am Bahnhof ankamen, hieß es auch schon „schnell verabschieden und los geht’s“. Der geplante Zug fiel aus und die Abfahrt musste 16 Minuten früher angetreten werden. Glücklich im Zug zu sein, ging es auf Platzsuche. Dies erwies sich allerdings als problematisch, woraufhin die Gruppe die ersten Stunden nach Berlin auf dem Gang des Zuges verbringen durfte. In Berlin angekommen, entschied die Gruppe sich in den zwei Stunden Wartezeit die Berliner Mauer anzugucken. Deutsche Geschichte ist schließlich auch wichtig! Gegen 16 Uhr stieg die Gruppe in den Zug nach Bydgoszcz, wo sie von der polnischen Deutschlehrerin Agnieszka abgeholt wurde. Von dort war es noch eine Stunde bis Grudziądz. Gegen 22 Uhr trafen dann die letzten Schülerinnen in ihren jeweiligen Gastfamilien ein, wo sie alle freundlich empfangen wurden.

2015 Polenaustausch 5Am nächsten Tag ging es für alle in die Schule. Dort wurde die deutsche Austauschgruppe mit freundlichen Worten der Schulleitung und Liedern, gesungen von zwei Austauschpartnern, empfangen. Kurz darauf hatten die deutschen Schülerinnen die Möglichkeit den Unterricht an einer polnischen Schule kennenzulernen. Zum Abschluss fand ein Volleyballspiel statt, in dem die deutsche Gruppe gegen die Schulmannschaft antrat. Danach hatten die Schüler den restlichen Tag Zeit, um mit ihren Gastschülern etwas zu unternehmen.


 

2015 Polenaustausch 4Am Dienstag wurde der Tag mit einem Besuch des Rathauses begonnen, wo die Gruppe vom stellvertretenden Bürgermeister begrüßt wurde. Von dort ging die Gruppe mit einem Flashmob einiger polnischen Schüler zur Stadtbesichtigung über, die von dem Schulbibliothekar Herrn Hinz geleitet wurde. Nach ein wenig Pause ließ die Austauschgruppe den Tag im Kletterpark ausklingen.


 

2015 Polenaustausch 2Ausgeschlafen startete die Gruppe den Mittwoch mit einer Besichtigung der Parfümfabrik „La Rive“. Dort wurde der Gruppe jede Entstehungsphase eines Parfüms nahegebracht. Den Nachmittag verbrachten die deutschen Schülerinnen und ihre Austauschpartner im Einkaufszentrum der Stadt. Von dort ging es direkt zum Abendprogramm. Diesmal stand Bowling auf dem Plan.


 

2015 Polenaustausch 1Donnerstag machte sich die deutsch-polnische Gruppe schon früh am Morgen mit dem Bus auf den Weg nach Danzig, wo sie bis zum nächsten Tag bleiben wollte. In Malbork (Marienburg) wurde ein Zwischenstopp gemacht, da dort eine Burgbesichtigung der deutschen Ordensritter geplant war. Herr Dräger zeigte stetig Interesse an der Besichtigung und stellte unentwegt Fragen, während die Schüler alle schon total ermüdet waren und zurück in den Bus wollten. Später in der Danziger Jungendherberge angekommen, zeigte sich Begeisterung bei den Schülern. Es gab Wlan! Nach der Besichtigung der Altstadt fielen alle Schüler nach kurzen Gesprächen müde ins Bett.

2015 Polenaustausch 3Der vorletzte Tag in Polen begann im Europäischen Zentrum für Solidarität (ECS). Auf eine geführte Besichtigung verzichtet, bekam jeder einen Audioguide und durfte sich das Museum selbstständig anschauen. Auch hier zeigte Herr Dräger freudige Begeisterung zur Verwunderung vieler Schüler. Die polnische Lehrerin hatte sogar das Glück, Lech Wałęsa zu treffen. Zum Abschluss des Tages fuhr die Gruppe nach Sopot, um einige Stunden am Strand zu verbringen. Wieder in Grudziądz bei den Gastfamilien angekommen, fielen sowohl die deutschen als auch die polnischen Schüler totmüde ins Bett.


 

Die Planung für den letzten Tag war diesmal den Schülern überlassen. Bis auf eine polnische Schülerin und ihre Austauschpartnerin, die das Lagerfeuer vorbereiten mussten, an dem die Schüler den letzten Tag ausklingen ließen, verbrachten alle den Tag in Torun, einer Studentenstadt in Polen.

Nicht gerade ausgeschlafen, trat die deutsche Gruppe um 7 Uhr morgens die Abfahrt an. Genau wie bei der Hinfahrt, fuhr die Gruppe zuerst mit dem Bus nach Bydgoszcz, von dort nach Berlin und dann weiter nach Gütersloh. Allerdings war die Rückfahrt deutlich ruhiger, denn alle waren von der spannenden und tollen Woche in Polen erschöpft.

Caroline Winter

 

2014

Erst kürzlich reisten Frau Wellmann-Hewett und Herr Dräger in Sachen Schüleraustausch in die polnische Partnerstadt von Gütersloh, Grudziądz. Vor interessierten Schülerinnen und Schülern des Lyzeums Nr. 4 und des Gymnasiums Nr. 7 stellte Frau Wellmann-Hewett das Kooperationsprojekt „Praktikantenaustausch“ vor, welches die Vermittlung von Berufspraktika im Ausland für Schülerinnen und Schüler der Oberstufe zum Ziel hat. Für drei bis vier Wochen kann ein Praktikum für Interessenten aus Polen in Gütersloh absolviert werden, und umgekehrt auch für Interessenten aus Gütersloh in Grudziądz. Als Europaschule hat das Städtische Gymnasium ein besonderes Interesse an Auslandspraktika, da diese im Profil einer Europaschule zwingend nachgewiesen werden müssen.
In Sachen Schüleraustausch konnte Herr Dräger vor interessierten Schülerinnen und Schülern werben. Der bisherige Austausch – geleitet vom jetzt pensionierten Kollegen Gert Meluhn – mit einer Schule aus Warschau ist beendet. Einen Neuanfang initiiert jetzt Herr Dräger, der zunächst den Austausch mit der Partnerstadt Güterslohs in Polen sucht. Das Interesse an einem Austausch, aber auch an einem Auslandspraktikum war sehr groß, so dass beide Kollegen sehr hoffnungsvoll nach Gütersloh zurückkehrten. „Wir hatten schon direkt nach der Präsentation unserer Projekte spontane Interessenbekundungen wahrgenommen, so dass die Austauschprojekte wahrscheinlich erfolgreich anlaufen werden“, kommentierte Frau Wellmann-Hewett den Besuch in Polen. „Jetzt müssen wir nur noch unsere Schüler für die Projekte begeistern, auf polnischer Seite ist das Interesse definitiv hoch“, so Herr Dräger.
Im Zuge der Besuche in den Schulen konnten Frau Wellmann-Hewett und Herr Dräger auch Einblicke in den Unterricht nehmen und für die Stadt Gütersloh als Botschafter Geschenke an einen Kindergarten überreichen.

Wissenswertes zum Austausch